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Onlinekongress: Mit Kopf, Herz und Verstand – Schule zukunftsfähig gestalten

Gesamtprogramm

Drei spannende Kongresstage, 16 fundierte Fachvorträge aus Wissenschaft und Praxis: Erleben Sie Top-Referenten beim Schulleiterforum.
Hier erhalten Sie einen Überblick über unser Kongressprogramm vom 05. bis 07.11.2019: An jedem Kongresstag erleben Sie spannende Webinare. Sie entscheiden selbst, an welchem Webinar Sie teilnehmen möchten, wo Ihr Fortbildungsbedarf und welche Themen Sie besonders interessieren.
Das Beste: Nach dem Kongress haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, alle Webinare des gebuchten Zeitraumes noch einmal in der Mediathek anzusehen.

Unser Tipp: Bei Anmeldung bis zum 31.05.2019 sparen Sie bis zu 33 % !

Die Webinare behandeln folgende Themenfelder:

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Führung und
Führungspersönlichkeit
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Schulmanagement und
Schulentwicklung
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Schulleitung – der Mensch im Fokus

1. Kongresstag / Webinare am Dienstag, 05.11.2019

15:00 - 16:30
Schulleiter – der Mensch im Fokus

Digitales Schulmanagement

Jun.-Prof. Dr. Pierre Tulowitzki
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

In den letzten drei Jahrzehnten haben digitale Medien Einzug in alle Bereiche des Lebens und Arbeitens gehalten. Auch die Führung von Organisationen ist heute in vielen Fällen eng verbunden mit der Nutzung digitaler Technologien. Dennoch gibt es nur wenige Informationen darüber, wie eine zeitgemäße, mediengestützte Organisation von Schule erfolgen kann. Auch wird bis heute Digitalisierung in vielen Schulen eher als etwas gesehen, was den Unterricht betrifft. Doch beeinflussen sich Digitalisierung im Unterricht und Digitalisierung auf Organisationsebene gegenseitig. Zudem gibt es z. T. erhebliche Unterschiede bei den Kompetenzniveaus von Lehrkräften, was digitale Medien anbelangt.
Was bedeutet für Sie als Schulleitung Schulentwicklung in Zeiten der Digitalisierung? Welche Chancen und Risiken bietet der Einsatz neuer Medien für Verwaltung und Gestaltung von Schule?

In seinem Webinar zeigt Ihnen Pierre Tulowitzki Wege eines gelingenden digitalen Schulmanagements. Jenseits von Tablets und Smartboards wagt er einen Blick auf das Potenzial von digitalen Medien in der Schule. Auf Basis aktueller Forschungsergebnisse und Praxisbeispielen zeigt der Referent, wie Sie digitale Medien nutzen können, um sich und Ihre Lehrkräfte zu entlasten und die Abläufe in der Organisation Schule zu verbessern – all das mit dem Ziel, Schulentwicklungsprozesse voranzubringen und damit bessere Bildungschancen für Kinder und Jugendliche zu ermöglichen.

Inhalte auf einen Blick

  • Sie gewinnen ein Grundverständnis für die Bedeutung von Digitalisierung im Allgemeinen und für die Schule im Besonderen.
  • Sie erhalten einen Überblick über die aktuelle Forschung zum Thema Digitalisierung in der Schule, jenseits des Unterrichts.
  • Sie gewinnen ein Verständnis dafür, welche zentrale Rolle die Schulleitung bei der Digitalisierung spielt.
  • Sie sehen anhand von 1 bis 2 Beispielen aus dem Ausland, wie digitales Schulmanagement aussehen kann.
  • Sie gewinnen ein erstes Grundverständnis dafür, wie sie digitale Medien zur Leitung und Entwicklung ihrer Schule einsetzen können.
  • Sie werden über Stolpersteine rund um den Einsatz digitaler Medien an Schulen in Deutschland informiert. Zudem wird Ihr Bewusstsein für die Grenzen der Digitalisierung geschärft.

Davon profitieren Sie und Ihre Schule

Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung für eine zeitgemäße und mediengestützte Organisation Ihrer Schule? Bisher gibt es zu diesem wichtigen Thema nur spärliche Informationen. Jun.-Prof. Dr. Pierre Tulowitzki schließt diese Lücke mit seinem Webinar.

15:00 - 16:30
Schulleiter – der Mensch im Fokus

Medienethik in Schule und Unterricht

Dr. Nina Köberer
Referentin für Medienethik am Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NQL)

Digitale Mündigkeit als oberstes Ziel zeitgemäßer Medienbildung

Die Digitalisierung bringt einen tief greifenden gesellschaftlichen Wandel mit sich: Sie verändert die Art, wie wir uns selbst und die Welt wahrnehmen, wie wir uns Wissen aneignen und es verwalten, wie wir arbeiten, kommunizieren, zusammenleben u. v. m. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für den Einzelnen, für die Gesellschaft und für die Schule? Diese aus medienethischer Perspektive zentrale Frage beantwortet die Dr. Nina Köberer in diesem Webinar.

Sie erläutert, wie die neuen Technologien den menschlichen Handlungs- und Entscheidungsspielraum beeinflussen. Sie stellt die damit verbundenen Chancen den Risiken gegenüber, z. B. Innovation und Vernetzung vs. Verlust der Mündigkeit, Komfort und Sicherheit vs. Überwachung und Verlust von Freiheit oder Transparenz vs. Schutz der Privatsphäre.

Dr. Nina Köberer zeigt, welche (Entscheidungs-)Kompetenzen Ihre Schüler(innen) in der digitalen Welt benötigen und wie Sie diese in der schulischen Praxis vermitteln können. Ihr Credo: Medienbildung, v. a. die Ausbildung kritischer Reflexionsfähigkeit und Werturteilskompetenz, sollte als Aufgabe aller Fächer verstanden werden.

Inhalte auf einen Blick

  • Sie erfahren, wie die Digitalisierung die Aufgabenfelder der Medienbildung erweitert.
  • Sie erkennen, warum Medienethik die obligatorische Bezugsdisziplin und das normative Fundament einer zeitgemäßen Medienbildung ist.
  • Sie finden heraus, welche grundlegenden Medienkompetenzen Ihre Schüler(innen) brauchen.
  • Sie lernen, wie Sie Ihren Schüler(inne)n eine kritische Sicht auf technologische Errungenschaften vermitteln.
  • Sie verstehen, wie Sie dabei an den kindlichen bzw. jugendlichen Nutzungspräferenzen ansetzen, um z. B. den Umgang mit dem eigenen Informationsverhalten reflektieren.
  • Sie erfahren, wie Sie Ihre Schüler(innen) und Schüler für die Herkunft und Wahrhaftigkeit von Informationen, für „Filterblasen“ und Algorithmen sensibilisieren (Quellenkritik).

Davon profitieren Sie und Ihre Schule

Konkrete Praxistipps helfen Ihnen bei der Implementierung einer fächerübergreifenden Medienbildung, die an den Nutzungspräferenzen der Kinder und Jugendlichen ansetzt. Oberstes Ziel ist es dabei, Ihre Schüler(innen) zu digital mündigen Bürger(inne)n auf der Basis eines medienethischen Grundverständnisses erziehen.

 

15:00 - 16:30
Führung und Führungspersönlichkeit

Change Prozesse initiieren und erfolgreich gestalten

Stefan Schneider
Rektor der Kantonschule Romanshorn

Ein Good-Practice-Beispiel der Kantonsschule Romanshorn

In seinem Vortrag zeigt Stefan Schneider, wie Sie den Digitalisierungsprozess an Ihrer Schule mit einem einfachen Steuerungs- und Führungsmodell erfolgreich bewältigen. Anhand konkreter Beispiele aus der Kantonsschule Romanshorn sehen Sie, wie Sie eine individualisierte Lernumgebung schaffen, die allen Schüler(inne)n optimale Lernbedingungen bietet. Sie erfahren, welche Softwarelösungen sich im schulischen Alltag und bei der Schulorganisation bewährt haben.

Zudem bekommen Sie Impulse für die Hardwareanschaffung und -nutzung: An der Kantonsschule Romanshorn haben die Jugendlichen ihre eigenen Smartphones immer mit dabei und verwenden sie nach klaren Regeln und Vorgaben. Auch bei Computern gilt die Devise „Bring your own Device“: Alle Erstklässler müssen ein „2-in-1-Hybridgerät“ mit Tastatur, Touchscreen und Bildschirmstift mitbringen, das sowohl als Notebook als auch als Tablet genutzt werden kann.

In Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich oder Google bietet die Kantonsschule Romanshorn neuerdings auch die „Matura Talenta Informatik und Technik“ an: Dabei können qualifizierte Schüler(innen) ihre IT-Kenntnisse in Zusatzkursen vertiefen – ein Angebot, das die Schüler(innen) trotz Mehraufwand gerne annehmen, und eine gute Idee, um die Schule mit außerschulischen Partnern zu vernetzen.

Inhalte auf einen Blick

  • Sie lernen die Führungsmatrix der Kantonsschule Romanshorn kennen.
  • Sie erhalten Informationen über den digitalen Weg der Kantonsschule Romanshorn
  • Sie erfahren mehr über das Projekt „Matura Talenta Technik und Informatik (IT)“

Davon profitieren Sie und Ihre Schule

Sie sehen, wie Sie den Digitalisierungsprozess an Ihrer Schule mit einfachen Mitteln voranbringen. Sie lernen bewährte Lösungen für die Soft- und Hardwareausstattung kennen und Sie erfahren, wie Sie Unterricht und Schule gezielt weiterentwickeln, indem Sie vorhandene Ressourcen nutzen und sich mit externen Partnern vernetzen.

17:00 - 18:30
Schulmanagement und Schulentwicklung

Unterricht der Zukunft: Was wir heute, morgen und übermorgen umsetzen können

Prof. Dieter Rüttimann
Fachhochschule Zürich

Wie werden Schule und Unterricht heutigen und künftigen Generationen von Schüler(innen) gerecht? Ein wichtiger erster Schritt ist es, die zentralen wissenschaftlichen Erkenntnisse über wirksames Lernen und Lehren umzusetzen, so die Überzeugung von Referent Prof. Dieter Rüttimann.
Laut wissenschaftlichen Untersuchungen gibt es v. a. zwei unabdingbare Voraussetzungen für gute schulische Leistungen: positive Leistungserwartungen der Lehrkraft an die Schüler(innen) und eine tragfähige Lehrer(innen)-Schüler(innen)-Beziehung.
Anhand konkreter Beispiele demonstriert Prof. Rüttimann, wie Sie diese beiden wichtigen Ressourcen für erfolgreiches Lernen an Ihrer Schule entwickeln und nutzen. Sie sehen, welche Prozesse dafür bedeutsam sind und wie sie für Schüler(innen) und Lehrkräfte bewusst und transparent werden. Sie erfahren, mit welchen konkreten Strategien sich aktuelle und künftige Herausforderungen wie Kompetenzorientierung, Digitalisierung und Inklusion erfolgreich bewältigen lassen.

Inhalte auf einen Blick

  • Sie sehen, wie Erwartungen und Beziehung Leistungen beeinflussen,
  • Sie lernen, wie Sie positive Erwartungen kommunizieren können
  • Sie erfahren, was anspruchsvolle Aufgaben sind und welchen Kriterien sie zu genügen haben,
  • Sie finden heraus, wie Lehrende und Lernende mittels Metakommunikation wichtige Prozesse anstoßen und verdeutlichen können.

Davon profitieren Sie und Ihre Schule

Was ist die Basis für erfolgreiches Lernen in der Schule von heute und morgen? Prof. Dieter Rüttimann beantwortet diese Frage auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und seines Praxiswissens als Lehrer und Schulleiter. Er gibt Ihnen erprobte Strategien an die Hand, um die Prozesse in Schule und Unterricht zunehmend so zu gestalten, dass die Schüler(innen) ihr volles Potenzial entfalten können, um aktuelle und künftige Herausforderungen in Beruf und Alltag zu bewältigen.

17:00 - 18:30
Schulmanagement und Schulentwicklung

Medienkonzepte erstellen und leben

Birgit Giering
Medienberatung NRW

Schulische Medienkonzepte als Baustein der Schul- und Unterrichtsentwicklung

Die Förderung und Vermittlung von Medienkompetenzen ist eine zentrale Bildungsaufgabe von Schule. Nur dort kann sie systematisch betrieben werden, denn allein an diesem zentralen Ort sind alle Kinder und Jugendlichen erreichbar.

Ein schulisches Medienkonzept hilft den Schüler(inne)n in einer sich rasant verändernden digitalisierten Welt, den Anforderungen der Medienwelt sicher, kritisch, verantwortungsvoll und kreativ zu begegnen. Es gewährleistet die systematische Vermittlung der dazu erforderlichen Fähig- und Fertigkeiten und schafft so die Basis für die berufliche und persönliche Teilhabe an der digitalen Gesellschaft.

Anhand der Medienkonzeptarbeit in Nordrhein-Westfalen zeigt die Referentin exemplarisch, wie Sie diese Herausforderung bewältigen können. Zunächst erhalten Sie Einblick in die Genese der Medienkompetenzvermittlung in Nordrhein-Westfalen, die sich an den Maßgaben der Kultusministerkonferenz orientiert und sich deshalb leicht auf die Arbeit in anderen Bundesländern übertragen lässt. Anschließend stellt Ihnen Birgit Giering die einzelnen Prozessschritte vor, die Sie 1 : 1 bei der Erstellung Ihres eigenen Medienkonzepts nutzen können. Sie lernen zudem ein Onlinetool kennen, das Sie bei der systematischen Medienkompetenzvermittlung im Unterricht unterstützt.

Inhalte auf einen Blick

  • Sie erkennen die Bedeutung der Medienkompetenzvermittlung für die Schul- und Unterrichtsentwicklung.
  • Sie erfahren, welches die wesentlichen Prozessschritte bei der Erstellung, Umsetzung und Weiterentwicklung eines erfolgreichen schulischen Medienkonzepts sind.
  • Sie bekommen erprobte Unterrichtsbeispiele an die Hand, die Sie auf Ihre eigene Schulwirklichkeit übertragen können.
  • Ein kurzer Exkurs widmet sich dem Thema „lernförderliche IT-Infrastruktur“ und dem Zusammenspiel zwischen schulischem Medienkonzept und kommunaler Medienentwicklungsplanung.

Davon profitieren Sie und Ihre Schule

Die Referentin gibt Ihnen eine systematische Anleitung an die Hand, anhand derer Sie schnell und professionell ein schlüssiges Medienkonzept auf die Beine stellen bzw. Ihr bestehendes Medienkonzept weiterentwickeln können. Unterrichtsbeispiele aus unterschiedlichen Kompetenzbereichen unterstützen Sie und Ihr Kollegium bei der praktischen Umsetzung.

17:00 - 18:30
Führung und Führungspersönlichkeit

Digitales Gewaltphänomen „Cybermobbing“

Dr. Catarina Katzer
International führende Expertin für die Vernetzung von Internettechnologie

Durch das Internet erreicht das klassische Mobbing eine vollkommen neue Dimension: Das Smartphone wird immer mehr zur Waffe, zur „Smart Weapon“. Technisch gesehen ist Cybermobbing von überall und zu jeder Zeit leicht möglich. Psychologisch gesehen verändert das Handeln vom Touchscreen oder Bildschirm aus die Wahrnehmung deutlich: Die Täter entfernen sich immer mehr von ihren Opfern. Das physische Nicht-Miterleben-Können der Opferreaktionen verringert die Fähigkeit, „digitale Empathie“ zu empfinden. Auch nehmen sich Täter nicht unbedingt als solche wahr und moralisches Empfinden tritt in den Hintergrund. Parallel dazu steigt die Traumatisierungsgefahr aufseiten der Opfer.

Zugleich sehen wir im schulischen Bereich eine Veränderung: Opfer und Täter werden immer jünger, Cybermobbing ist zunehmend auch in der Grundschule ein Thema. Insgesamt lässt sich das Erlernen aggressiver Verhaltensmuster mehr und mehr beobachten und auch die Konfliktfähigkeit sinkt. Cybermobbing stellt also das schulische Umfeld vor neue Herausforderungen: Wie gestalten Sie ein zukunftsfähiges digitales Präventionsmanagement an Ihrer Schule? Welche Strukturen brauchen Sie dafür? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten oder wären erforderlich? Im Webinar stellt Ihnen Referentin Dr. Catarina Katzer praktische Strategien und Präventionskonzepte für Ihre Schule vor.

Inhalte auf einen Blick

  • Die Risiken von Cybermobbing – Hintergrundwissen für Schulleiter
  • Cybermobbing im Kindesalter
  • Auswirkungen von Cybermobbing auf Täter, Opfer und das Schulklima
  • Cyberpsychologie: Wo sollte effektive Prävention ansetzen?
  • Rechtliche Einordnung: Was ist justiziabel? Wie sichern Sie sich ab?
  • Best Practice: Wie nutzen Sie erprobte Präventionsstrategien?
  • Präventionsmanagement auf allen Ebenen – Schüler(innen), Lehrer(innen) und Eltern

Davon profitieren Sie und Ihre Schule

Cybermobbing ist eine erhebliche Bedrohung für den Schulfrieden, für einzelne Lehrkräfte und Schüler(innen). Im Webinar erfahren Sie, wie Sie als Schulleitung mit einem umfassenden Präventionsmanagement vorbeugen und wie Sie und Ihre Lehrkräfte sich im Ernstfall rechtssicher verhalten. Praxishinweise, Anregungen und Konzepte unterstützen Sie dabei, Ihre Schüler(innen), deren Eltern und Ihr Kollegium zu sensibilisieren und geschlossen gegen Cybermobbing vorzugehen

2. Kongresstag / Webinare am Mittwoch, 06.11.2019

15:00 - 16:30
Schulmanagement und Schulentwicklung

Arbeitswelt 4.0 – und die Schule?

Dr. Sarah Genner
Pädagogische Hochschule Zürich

Wie gestalten wir Schule im digitalen Zeitalter?

Wir befinden uns inmitten der „vierten industriellen Revolution“. Durch die zunehmende digitale Vernetzung verändert sich nicht nur die Produktion, sondern die gesamte Arbeitswelt. Deshalb stehen die Gesellschaft und insbesondere die Schule vor der Herausforderung, Bildung und Ausbildung im digitalen Zeitalter für zukünftige Generationen zu gestalten.

Welche Kompetenzen brauchen Ihre Schüler(innen), um in einer zunehmend digital geprägten Arbeitswelt zurecht zu kommen? Hier sind die Fachleute geteilter Ansicht: Robotik- und Digitalisierungsexperten betonen etwa, dass künftige Arbeitskräfte das mitbringen sollten, was Maschinen fehlt – Kreativität, problemlösendes Denken und Sozialkompetenzen. Nur so könne man verhindern, dass Arbeitsplätze „wegdigitalisiert“ würden. Historisch orientierte Arbeitsmarktspezialisten verweisen hingegen darauf, dass womöglich mehr Stellen entstehen könnten, als abgebaut werden. Dass die Arbeitsplätze 4.0 jedoch ganz neue Kompetenzanforderungen mit sich bringen, darüber herrscht Konsens.

Als Expertin für Digitalisierung der Arbeitswelt am Schweizer Institut für angewandte Psychologie (IAP) fasst Dr. Sarah Genner für Sie die aktuelle Debatte zusammen und stellt die unterschiedlichen Positionen vor, aus denen sie ein schlüssiges Kompetenzmodell generiert hat. Auf der Basis von Grundwerten ordnet es die erforderlichen digitalen Fähigkeiten nach fachlichen, sozialen und persönlichen Kompetenzen.

Inhalte auf einen Blick

  • Sie erhalten Kenntnis davon, inwiefern die Arbeitswelt 4.0 neue Kompetenzen verlangt.
  • Sie erfahren, wie Sie als Schulleitung adäquat mit den entsprechenden Forderungen aus Wirtschaft und Arbeitswelt umgehen können.

Davon profitieren Sie und Ihre Schule

Sie lernen ein Kompetenzmodell kennen, das sowohl die unterschiedlichen Voraussetzungen Ihrer Schüler(innen) berücksichtigt als auch die vielschichtigen Anforderungen der Arbeitswelt an eine zukunftsfähige digitale Bildung. Das Modell bietet Ihnen Orientierung für die Entwicklung Ihres eigenen schulinternen Curriculums im Zuge der Digitalisierung Ihrer Schule.

Wie gestalten wir Schule im digitalen Zeitalter?

Wir befinden uns inmitten der „vierten industriellen Revolution“. Durch die zunehmende digitale Vernetzung verändert sich nicht nur die Produktion, sondern die gesamte Arbeitswelt. Deshalb stehen die Gesellschaft und insbesondere die Schule vor der Herausforderung, Bildung und Ausbildung im digitalen Zeitalter für zukünftige Generationen zu gestalten.

Welche Kompetenzen brauchen Ihre Schüler(innen), um in einer zunehmend digital geprägten Arbeitswelt zurecht zu kommen? Hier sind die Fachleute geteilter Ansicht: Robotik- und Digitalisierungsexperten betonen etwa, dass künftige Arbeitskräfte das mitbringen sollten, was Maschinen fehlt – Kreativität, problemlösendes Denken und Sozialkompetenzen. Nur so könne man verhindern, dass Arbeitsplätze „wegdigitalisiert“ würden. Historisch orientierte Arbeitsmarktspezialisten verweisen hingegen darauf, dass womöglich mehr Stellen entstehen könnten, als abgebaut werden. Dass die Arbeitsplätze 4.0 jedoch ganz neue Kompetenzanforderungen mit sich bringen, darüber herrscht Konsens.

Als Expertin für Digitalisierung der Arbeitswelt am Schweizer Institut für angewandte Psychologie (IAP) fasst Dr. Sarah Genner für Sie die aktuelle Debatte zusammen und stellt die unterschiedlichen Positionen vor, aus denen sie ein schlüssiges Kompetenzmodell generiert hat. Auf der Basis von Grundwerten ordnet es die erforderlichen digitalen Fähigkeiten nach fachlichen, sozialen und persönlichen Kompetenzen.

Inhalte auf einen Blick

  • Sie erhalten Kenntnis davon, inwiefern die Arbeitswelt 4.0 neue Kompetenzen verlangt.
  • Sie erfahren, wie Sie als Schulleitung adäquat mit den entsprechenden Forderungen aus Wirtschaft und Arbeitswelt umgehen können.

Davon profitieren Sie und Ihre Schule

Sie lernen ein Kompetenzmodell kennen, das sowohl die unterschiedlichen Voraussetzungen Ihrer Schüler(innen) berücksichtigt als auch die vielschichtigen Anforderungen der Arbeitswelt an eine zukunftsfähige digitale Bildung. Das Modell bietet Ihnen Orientierung für die Entwicklung Ihres eigenen schulinternen Curriculums im Zuge der Digitalisierung Ihrer Schule.

15:00 - 16:30
Führung und Führungspersönlichkeit

Mit dem Kollegium auf Qualitätsreise gehen

Gisela Grimme
Schulleiterin Elisabeth-Selbert-Schule Hameln

2017 wurde die Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) Hameln zur besten Schule Deutschlands gekürt. Besonders beeindruckt war die Schulpreisjury von der multiprofessionellen Teamarbeit und der konsequenten Schulentwicklung des Leitungsteams unter Gisela Grimme.

Sich Ziele setzen und prüfen, ob sie erreicht wurden, das gehört in der ESS seit über 20 Jahren zum Alltag der Schulleiterin und ihrer Lehrkräfte. Im Webinar erläutert Gisela Grimme, welche Instrumente, Abläufe und Verfahren in der ESS eine systematische Qualitätsentwicklung gewährleisten. Sie sehen, wie sich die praktische Arbeit verschiedener Steuergruppen gestaltet, und welche Konzepte die Unterrichtsgestaltung oder die Teamarbeit der Lehrkräfte voranbringen.

Stellen- und Aufgabenbeschreibungen sowie die Ablauforganisation stehen immer wieder auf dem Prüfstand und werden entsprechend erforderlicher Veränderungen angepasst. Die Grundlage für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess liefern besonders auch regelmäßige Schüler(innen)- und Mitarbeiter(innen)befragungen. In der ESS wird die Schule zur lernenden Organisation, die sich laufend selbst optimiert. Und alle tragen dazu bei: die Schulleitung, das Kollegium und oft auch die Schüler(innen).

Inhalte auf einen Blick

  • Sie erfahren, wie Sie an Ihrer Schule Qualitätsentwicklung systematisch umsetzen,
  • Sie sehen, wie Sie Befragungsergebnisse nutzen,
  • Sie erarbeiten, wie Sie einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess implementieren,
  • Sie finden heraus, wie Sie Ihr Kollegium einbinden und mit Widerständen umgehen,
  • Sie werden informiert, wie Sie professionelles Projektmanagement einsetzen und
  • wie Sie in Ihrer Rolle als Schulleitung die Qualität Ihrer Einrichtung sichern.

Davon profitieren Sie und Ihre Schule

Sie erkennen den Nutzen von Veränderungsprozessen für Ihre Schule und für Ihr Kollegium. Die Referentin gibt Ihnen übertragbare Konzepte an die Hand und zeigt, wie Sie Ihre Lehrkräfte für die Qualitätsentwicklung gewinnen. Sie zeigt, wie alle Beteiligten auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten: die schulische Qualität zum Wohl der Schüler(innen) weiterzuentwickeln.

17:00 - 18:30
Führung und Führungspersönlichkeit

Pädagogische Innovation und Teacher Leadership

Nina-Cathrin Strauß
Pädagogische Hochschule Zürich

Niels Anderegg
Pädagogische Hochschule Zürich

Distributed Leadership – gemeinsame Führung

In der freien Wirtschaft nutzt man längst schon die positiven Effekte von geteilter oder „agiler“ Führung. Auch an Schulen gibt es einen Zusammenhang zwischen pädagogischem Erfolg und geteilter Führung, wie wissenschaftliche Untersuchungen immer wieder zeigen.

Doch anders als in Wirtschaftsunternehmen kann in der Schule Lernen und Bildung nicht mechanisch „hergestellt“, sondern nur ermöglicht werden. Warum schaffen Sie mit einer geteilten Führung dafür besonders günstige Voraussetzungen? Was sollten Sie als Schulleitung dabei beachten?

Anhand verschiedener Modelle und praktischer Beispiele zeigen die Referenten, wie Sie an Ihrer Schule Führung und Verantwortung teilen können. Sie bewerten die verschiedenen Möglichkeiten mit Blick auf Ihre Einrichtung und erkennen geeignete Modelle. Außerdem erfahren Sie, wie Sie geteilte Führung schrittweise in die Tat umsetzen und damit pädagogische Innovationen und Erfolge möglich machen.

Inhalte auf einen Blick

  • Sie lernen verschiedene Konzepte und Umsetzungsmöglichkeiten von Teacher Leadership und geteilter Führung kennen.
  • Sie verstehen, wie Teacher Leadership, geteilte Führung und pädagogische Innovationen zusammenhängen.
  • Sie erkennen, welche Umsetzungsschritte und -möglichkeiten für Ihre eigene Schule geeignet sind.

Davon profitieren Sie und Ihre Schule

Geteilte Führung heißt, systemisch und nicht hierarchisch zu denken. Das bedeutet aber nicht, dass Sie als Schulleitung dadurch geschwächt oder gar überflüssig werden – im Gegenteil: Bei geteilter Führung bringen alle beteiligten Personen ihre Kompetenzen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen in das Projekt „gemeinsame Schule“ ein. Verantwortung wird geteilt, Ressourcen addieren sich und Synergieeffekte werden wirksam – die beste Basis für schulische Innovationen und pädagogischen Erfolg in Ihrer Schule.

17:00 - 18:30
Schulleiter – der Mensch im Fokus

Online – offline – achtsam sein

Prof. Dr. Antje Miksch
Hochschule Heidelberg

Resilienz stärken, dem Burn-out vorbeugen

Schulleiterinnen und Schuleiter sind in ihrem Beruf einer Vielzahl von Herausforderungen und Belastungen ausgesetzt. Durch die zunehmende Nutzung digitaler Medien und eine damit verbundene ständige Erreichbarkeit kommen zusätzliche Stressoren und Risikofaktoren für die Entstehung eines Burn-outs hinzu.
Um gesund zu bleiben und den Beruf auch nach vielen Dienstjahren noch mit Engagement und Freude ausüben zu können, braucht es einen bewussten Umgang mit der eigenen Zeit und eine Abgrenzung zum Schutz von anderen Lebensbereichen. Neben dem Bedarf an verlässlichen und gesundheitsförderlichen Rahmenbedingungen, stellt die Entwicklung eines selbstfürsorglichen Umgangs mit den eigenen Kompetenzen und Ressourcen ein wichtiges Ziel dar. Für den bewussten Umgang mit den (neuen) Medien sowie die Entwicklung von Resilienz und einer gesunden Lebensbalance, benötigt es persönliche Strategien und das Training einer achtsamen Haltung. Die Entwicklung einer gesunden Selbstfürsorge bildet die Basis für einen gesundheitsfördernden Führungsstil.

Inhalte auf einen Blick

  • Was ist ein gesunder Umgang mit der Mailflut und der ständigen Erreichbarkeit? Wie kann man bewusst zwischen Phasen von Online und Offline wechseln?
  • Wie kann man sich abgrenzen? Welche Strategien für ein gesundes Zeit- und Selbstmanagement gibt es?
  • Wie gelingt eine gesunde Lebensbalance?
  • Wie kann man bei der Belastung als Schulleitung  gesund bleiben? Welche Möglichkeiten und Techniken der Selbstfürsorge und Achtsamkeit können dabei hilfreich sein?

 

17:00 - 18:30
Schulmanagement und Schulentwicklung

Big Data im Unterricht

Dr. Martin Ebner
Technische Universität Graz

Wie kommen die Schüler(innen) beim Lernen voran? Wo hakt es? Gibt es womöglich Hinweise auf Teilleistungsstörungen wie Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder Dyskalkulie? Während Lehrkräfte im analogen Klassenzimmer nur punktuell Leistungskontrollen durchführen, eröffnet digitales Lernen in Verbindung mit Learning Analytics (= Interpretation lernprozessbezogener Daten) neue Horizonte.

Üben Ihre Schüler(innen) beispielsweise mit einer digitalen Lernplattform, speichert diese für jede(n) einzelnen Schüler(in) die lernerspezifischen Daten und wertet sie mithilfe eines Algorithmus aus. Lehrkräfte können so jederzeit einsehen, welche Aufgaben die einzelnen Schüler(innen) wie gut gelöst haben. Zudem wird der Gesamtlernstand einzelner Schüler(innen) durch Ampelfarben angezeigt. Damit können Lehrer(innen) auch grundlegende Schwächen frühzeitig erkennen und beheben, sie wissen genau, was einem Schüler Schwierigkeiten bereitet und wo er Unterstützung braucht – optimal für einen individualisierten Unterricht in heterogenen Lerngruppen, in dem jede(r) einzelne Schüler(in) gezielt gefördert wird.

Inhalte auf einen Blick

  • Möglichkeiten und Chancen von Learning Analytics im Unterricht
  • Das Kollegium ins Boot holen
  • Learning Analytics erfolgreich implementieren und Unterrichtsqualität optimieren
  • Praxisanwendungen: „Einmal-Eins-Trainer“ und Schreibplattform „IdERBlog“
  • Mit Learning Analytics Unterricht individualisieren und Lernschwächen frühzeitig erkennen
  • Datenschutz und der „gläserne Schüler“
  • Quo vadis, Learning Analytics? – Gut vorbereitet für die Zukunft!

 Davon profitieren Sie und Ihre Schule

Learning Analytics (LA) bietet enormes Potenzial, um die Unterrichtsqualität in heterogenen Lerngruppen effektiv zu steigern. Lehrkräfte können damit jedes Schulkind individuell fördern und Schwächen frühzeitig erkennen. Der Referent unterstützt Sie mit praktischen Tipps bei der erfolgreichen Implementierung an Ihrer Schule. Auch der rechtssichere Umgang mit personenbezogenen Daten wird angesprochen.

3. Kongresstag / Webinare am Donnerstag, 07.11.2019

15:00 - 16:30
Schulmanagement und Schulentwicklung

Der Raum als dritter Pädagoge

Dr. Johannes Zylka
Diplompädagoge, Realschullehrer, Medienpädagoge und Bildungsforscher

Die Alemannenschule Wutöschingen (ASW) ist über die Landesgrenzen hinaus als „Schule der Zukunft“ bekannt und im Jahr 2019 als für den „Deutschen Schulpreis“ nominiert. Als eine von drei Gemeinschaftsschulen Baden-Württembergs erhält die ASW zudem im Schuljahr 2019/2020 eine gymnasiale Oberstufe.
Bereits seit fünf Jahren nutzt jede(r) Schüler(in) ein eigenes Tablet, genau wie die Lehrkräfte, denen darüber hinaus ein eigener Laptop zur Verfügung steht. Dabei ist die hervorragende digitale Ausstattung der Schule nur ein Aspekt der Schulentwicklung. Schulleitung und Kollegium verfolgten konsequent die Idee, eine personalisierte Lernumgebung zu schaffen, die auf die einzelnen Schüler(innen) zugeschnitten ist.
Dr. Zylka, selbst Lehrer an der ASW, erläutert im Webinar die neuen Lehr-Lernstrukturen, bei denen besonders „der Raum als dritter Pädagoge“ eine wichtige Rolle spielt. Der Referent gibt Ihnen Einblick in das Lernen und Arbeiten in einer zukunftsorientierten Lernumgebung. Anschaulich beschreibt er, wie die räumlichen Rahmenbedingungen, die pädagogischen Strukturen und die Elemente der Digitalisierung verschmelzen und zusammenwirken. Anhand konkreter Beispiele sehen Sie, wie sich der schulische Alltag von Schüler(innen), Lehrkräften und Eltern in gerade einmal fünf Jahren komplett verändert hat.

Inhalte auf einen Blick

  • Die Architektur zukunftsweisenden Lernens – eine veränderte Pädagogik bedarf veränderter Räume
  • Inklusion, Heterogenität, Individualisierung, Digitalisierung – eine personalisierte Lernumgebung als Antwort auf die großen Herausforderungen
  • In fünf Jahren die Weichen für die Zukunft gestellt – das Schulentwicklungskonzept der Alemannenschule in Wutöschingen
  • Einblicke in den Schulalltag – Rhythmisierung, Räume, Schüler-Lehrer-Verhältnis und Lehr-Lernmethoden

Davon profitieren Sie und Ihre Schule

Als Teilnehmer(in) des Webinars lernen Sie eine der zukunftsweisenden Schulen Europas kennen. Sie verfolgen, wie sich die ursprünglichen räumlichen Gegebenheiten in anregende „Lernhäuser“ mit Lernatelier, Marktplatz und Inputräumen verwandelt haben, die den neuen Lernstrukturen der Schüler(innen) entsprechen. Außerdem sehen Sie, wie analoge, digitale und räumliche Strukturen in der „Schule der Zukunft“ ineinandergreifen und das Lernen verändern.

15:00 - 16:30
Schulleiter – der Mensch im Fokus

Führung, Zusammenarbeit und Lehrpersonengesundheit

Prof. Dr. Roger Keller
Pädagogische Hochschule Zürich

Gesunde und motivierte Lehrkräfte durch umsichtiges Führungsverhalten

Unterrichtsvorbereitung, Stundendeputat und vielfältige weitere Aufgaben und Tätigkeiten – der schulische Alltag bringt Lehrkräfte immer wieder an die Grenzen des Machbaren. Deshalb ist es wichtig, die Motivation und Gesundheit von Lehrer(inne)n nachhaltig zu fördern. Wie gelingt das am besten? Das erforscht Prof. Dr. Roger Keller derzeit an der Pädagogischen Hochschule Zürich.

Erste Studien zeigten drei maßgebliche Einflussgrößen für die Lehrergesundheit: das Führungsverhalten der Schulleitenden, die Zusammenarbeit innerhalb des Kollegium und die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Der Referent erforscht derzeit, wie genau diese verschiedenen Aspekte miteinander zusammenhängen.

Im Webinar informiert Sie der Experte über die neuesten Erkenntnisse und stellt Ihnen weitere wichtige Faktoren vor, mit denen Sie als Schulleitung die Gesundheit Ihrer Lehrkräfte positiv beeinflussen können, z. B. durch die Gestaltung der Arbeitszeiten, durch kleinere Klassen oder durch Veränderungen des Raumklimas von Unterrichtsräumen.

Inhalte auf einen Blick

  • Sie erfahren, wie Sie als Schulleitung dazu beitragen können, die Gesundheit und Motivation Ihrer Lehrkräfte zu fördern.
  • Sie lernen die „Stellschrauben“ kennen, mithilfe derer Sie die Lehrergesundheit maßgeblich verbessern können.
  • Sie sehen, wie stark Schulleitung, Kooperation und Befriedigung eigener Bedürfnisse, Arbeitszeiten, Klassengröße und Raumklima in Unterrichtsräumen auf die Lehrergesundheit wirken.
  • Sie erhalten anhand konkreter Praxisbeispiele Anregungen für die Umsetzung von gesundheitsförderlichen Maßnahmen in Ihrer Schule.

Davon profitieren Sie und Ihre Schule

Mit seinen Forschungsergebnissen gibt der Referent Impulse für die nachhaltige Entwicklung guter, gesunder Schule. Anhand praktischer Beispiele zeigt er, mit welchen konkreten Maßnahmen Sie die Lehrergesundheit erfolgreich fördern. Er unterstützt Sie mit Praxistipps bei der nachhaltigen Implementierung dieser Maßnahmen im Rahmen eines Schulentwicklungsprogramms.

15:00 - 16:30
Schulmanagement und Schulentwicklung

Schulentwicklung in der digitalen Transformation

Michael Graf
Realschuldirektor an der Staatlichen Realschule Schöllnach

Für viele Schulleiter steht die digitale Transformation von Schule und Unterricht derzeit ganz oben auf der Agenda. Welches sind die ersten Schritte? Wie erstellen Sie ein zukunftsfähiges Medienkonzept mit Ausstattungsplan, Mediencurriculum und Fortbildungsplanung? Welche praktischen Möglichkeiten bietet der Unterricht im digitalen Klassenzimmer? Wie verändern sich Prüfungskultur und -formate? Und wie nutzen Sie die Potenziale von Feedback und Qualitätssicherung für die Schulentwicklung? Diese zentralen Fragen beantwortet Michael Graf in seinem Vortrag.
Als Schulleiter einer Modellschule im Bayerischen Schulversuch „Digitale Schule 2020“ entwickelt und erprobt er bereits seit 2002 tragfähige und übertragbare Konzepte für digital gestütztes Lernen und Arbeiten. Er gibt Ihnen Einblicke in den praktischen Schulentwicklungsprozess an seiner Schule und unterstützt Sie mit gezielten Praxishinweisen und Empfehlungen bei einer umsichtigen und strukturierten Digitalisierung Ihrer Einrichtung.

Inhalte auf einen Blick

  • Medienkonzept – Planen mit System
  • Die drei Bausteine Ihres Medienkonzepts – Ausstattungsplan, Medien- und Methodencurriculum sowie Fortbildungsplanung
  • Möglichkeiten und Grenzen der Unterrichtsgestaltung in der Praxis
  • Praxisbeispiele – Lehren und Lernen im digital ausgerichteten Unterricht
  • Digitale Prüfungskultur und -formate – Noten, Leistungserhebungen und Beurteilungen
  • Qualitätssicherung – Welche Fragen bringen den Entwicklungsprozess weiter?
  • Nutzung von Feedback als Ressource für Entwicklung
  • Das dreistufige Modell des schulischen Feedbacks

Davon profitieren Sie und Ihre Schule

Sie erfahren, wie Sie die digitale Transformation systematisch in Ihrer Schule umsetzen können. Dabei profitieren Sie von den praktischen Erfahrungen und vom Know-how-Transfer eines Schulleiters mit IT-Hintergrund, der sich seit Jahren erfolgreich den praktischen Herausforderungen der digitalen Transformation stellt. Er unterstützt Sie bei der Einschätzung aktueller Entwicklungen und gibt Ihnen beispielhafte Lösungen, bewährte Tools und Modelle für eine effektive und nachhaltige Schulentwicklung an die Hand.

17:00 - 18:30
Schulmanagement und Schulentwicklung

Internationale Round-Table-Diskussion: Mit Kopf, Herz und Verstand – Schule zukunftsfähig gestalten

Alexandra Mandel
Condell Park Public School, Sydney, Australien

Prof. Dr. Dennis Shirley
Boston College, Lynch School of Education and Human Development

Martin Fugmann
Evangelisches Stiftisches Gymansium Gütersloh

Prof. Dr. em. Mats Ekholm
Karlstad University, Schweden

Expert(inn)en aus aller Welt diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmenden am Schulleiterforum die
Herausforderungen für Schulen in den nächsten fünf Jahren.

Wohin entwickelt sich die Schule der Zukunft? Welches sind die Aufgaben, Herausforderungen und Schwerpunkte für die Schulführung? Um diesen Fragen nachzugehen, wollen wir verschiedene Sichtweisen nutzen um die grossen zukunftsträchtigen Themen in mehreren Kontexten und Wirklichkeiten zu beleuchten und weiterzudenken.

Wir haben keinen Aufwand gescheut, um erfahrene und spannende Expert(inn)en der Bildungsforschung und der Schulführung zusammenzubringen – weltweit versteht sich. Mit ihnen werden wir die gewichtigen und relevanten Führungsthemen der Zukunft aufgreifen. Aktuelle Trends sollen kritisch hinterfragt und gute Beispiele aus der Praxis und der Forschung ins Rampenlicht gestellt werden. Auch Sie sind aufgefordert ihre Meinung einzubringen und Fragen zu stellen. Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit!

Freuen Sie sich auf eine internationale und prominente Runde. Unsere Diskussionsteilnehmer und -teilnehmerinnen:

Alexandra Mandel
(Condell Park Public School, Sydney, Australien)
Prof. Dr. Dennis Shirley
(Boston College, Lynch School of Education
and Human Development)
Martin Fugmann
(Evangelisch Stiftisches Gymnasium Gütersloh)
Prof. Dr. em. Mats Ekholm
(Karlstad University, Schweden)

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